Classic Gamers Paderborn


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Commodore/Amiga

Heimcomputer

1983 kam aus dem Hause Commodore Business Machines (CBM) der Klassiker unter den Homecomputern auf den Markt, der C64!

In der ersten Auflage im grau-braunen Gehäuse als "Brotkasten" tituliert, setzte er sich doch innerhalb von wenigen Monaten in den Privathaushalten weltweit durch. Und das trotz seines relativ hohen Preises von 2999,- DM (für ein Komplettpaket mit Floppy, Drucker etc. 1983 entprach das etwa der Hälfte eines VW Golf). Sein Betriebssystem Basic war verständlich und einfach zu erlernen, sodass jedermann einfache Programme und Spiele erstellen konnte.

Genau dieser "Brotkasten" kam mir im Mai 1985 ins Haus, ich hatte Konfirmation und reichlich "Schickergeld" gesammelt. Für knapp unter 2400,- DM bekam ich den Rechner, das Floppy-Laufwerk und einen 24-Nadeldrucker von Seikosha.

Ab 1986/87 sah der C64 dann etwas anders aus, an seiner Leistung wurde jedoch wenig geändert.
Auch später gab es noch abgewandelte Varianten (Golden Edition oder den C64G, nix anderes als der "Brotkasten" in weiß).

Ich besitze beide Varianten, die hier dargestellt sind.

Ende April 2009 kam endlich der lang ersehnte Commodore 128 ins Haus.
mit 128 kByte RAM und Basic V7.0 ist das der große "Bruder" des C64. So ganz ohne kleinen Bruder kommt der aber nicht aus, bzw. er steht im Schatten des Übercomputers C64.

Ausser der schon professionell anmutenden Original-C128-Oberfläche bietet er den C64-Modus, in den man durch Gedrückt-Halten der C= Taste oder dem Befehl "GO64" aus der Basic V7-Oberfläche wechseln kann, und somit auch die von C64-Usern gewohnte Basic V2 Oberfläche voll nutzen kann, sprich auch die geliebten C64-Games spielen ;-)

Manchmal kommt es unverhofft. Von meinem Schwager habe ich Anfang Mai 2009 einen Amiga 500 bekommen. Das rundet meine Commodore-Sammlung doch gewaltig ab.


Großeinkauf. Ich hab mich mal richtig bei den Commodores erweitert und mit einigen Geräten eingedeckt.
Angeführt vom VC-20, dem Vorgänger des berühmten C64. Auch mit Basic V2 ausgestattet, kam der VC-20 allerdings "nur" mit 5K RAM daher. In Deutschland bei weitem nicht so verbreitet wie sein Nachfolger, in den USA der Durchbruch im Homecomputer-Markt.

Der C16 war das erste Modell, das die Nachfolge des C64 antreten sollte. Ein neues 264-Mainboard sollte den Siegeszug für Commodore fortführen, leider kam aber keins der 264er-Modelle an den Erfolg heran. der C16 kam wie der C116 mit 16K RAM daher, die mit Modulen jedoch auch erweitert werden konnten. Bis auf die Floppy war kein Zubehör vom C64 kompatibel mit diesen Rechnern.

Der plus/4 ist ebenfalls aus der 264er-Reihe, kam auch wie der C64 zuvor mit 64K RAM daher, dennoch konnte auch dieser Computer den Erfolg des Cevi nicht wiederholen.

Noch lange vor dem legendären Siegeszug des Commodore 64 oder des VC 20 baute Commodore bereits professionelle Computer.
Der erste in Serie gebaute PC hieß seinerzeit PET 2001, in Europa aus lizenzrechtlichen Gründen nur CBM (Commodore Business Machines). Die 3001er Serie wurde ausschließlich in Europa vertrieben, und war bis auf den Arbeitsspeicher eigentlich immer gleich ausgerüstet. Ich besitze einen 3016 mit Basic V2 (schon identisch zum Commodore 64, allerdings ohne Farb-, Sound- und Grafik-befehle), 16 kByte RAM und einem 9 Zoll großen, fest montierten Grünmonitor.

Der "große Bruder" dazu dürfte zweifelsohne der CBM 8032 sein. Ausgestattet mit Basic 4.0, 32 kByte RAM und einem ebenfalls fest montierten 12-Zoll Grünmonitor bot dieser bereits 80 Zeichen pro Zeile (CBM 3016 z.B. nur 40 Zeichen), was für komplexere Texte, sowie dem Einsatz im Büro sehr vorteilhaft war.
Es gab auch noch ein Modell mit der Bezeichnung 8032-SK, bei dem die Tastatur nicht fest im Gehäuse integriert ist, sondern separat angeschlossen wurde (SK= seperate keyboard).


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